Posts Tagged ‘C.’

22
Feb

Ein Musiker-Märchen

   Posted by: petitsuisse    in Jam Session, motzART

Es waren einmal 4 Königskinder, 3 Prinzen und eine Prinzessin im schönen Königreich Harmònien. Sie alle waren von ihrem Vater dem König Wolfgang Amadeus I.

in der Schönsten aller Künste unterwiesen worden. Als Höhepunkt ihrer Ausbildung mussten die königlichen Kinder wie alle Harmònier eine Prüfung beim Strengsten Lehrer des Reiches ablegen, nämlich beim guten, alten Ludwig Van.

Natürlich bestanden sie diese mit Bravour erhielten aber die Aufgabe, die Menschen mit ihrer Kunst zu erfreuen.

Voller Vorfreude zogen sie in die Welt und suchten einen Ort wo sie die Menschen mit ihren Fähigkeiten ein wenig von ihrem tristen Alltag ablenken konnten.

Eines Tages kamen sie an einen sonderbaren Ort in der Nähe der ehrwürdigen Stadt Basel. Die Bewohner erzählten ihnen, es gebe eine Schankstube mit dem wunderlichen Namen “Locus Elisabethis”, wo jederman und jedefrau seine Kunst darbringen konnte. Da jubelten sie

und zogen los, um diesen Ort zu finden.

Als sie hinkamen begrüsste sie ein altes Weib und zeigte ihnen wo sie ihre harmonischen Künste offenbaren konnten.

Doch oh Schreck: Sie führte sie in ein dunkles Verlies wo mit ihnen andere, verlorene Seelen schmachteten: Eine schöne Prinzessin musste den Gästen edle Getränke kredenzen, und ihr armer Vater war dazu verdammt alle anderen Gefangenen aufzuklären was mit ihnen geschehen würde.

Die Königskinder ergaben sich in ihr Schicksal und spielten traurige, harmonische Weisen, und lustige harmonische Tänze um ihr eigenes trauriges Schicksal zu vergessen.

Als die Leute dies hörten, wurde allen warm ums Herz, und vielen erschien der Kerker gar nicht mehr so schlimm.

Aber die böse Hexe hatte teuflisches im Sinne, sie sandte einen Dämon aus, der mir seinem lauten Getöse alle Freude aus den Herzen der armen Menschen vertrieb. Und so sässen die 4 Königskinder heute noch in dem dunklen Kerker, wenn, ja wenn nicht einer von ihnen (ja, der Bassist) nicht einen geheimen Ausgang gefunden hätte.

Und so konnten sie alle entkommen und lebten glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit.

Tja so könnte man die gestrige Jam-Session beschreiben, denn für mich war alles ziemlich gut, bis MmdT und C. aufkreuzten. Wir hatten es ziemlich lustig auf der Bühne, aber dann ging es wieder los: 20 Minuten Akkordtürme mit 10 Fingern und voll belasteter Anschlagsdynamik.

Zwischendurch effekt-oktaviertes quergeflöte, und glaubt mir, jetzt weiss ich wieso dieses Instrument so heisst, nicht wegen der Spielhaltung, sondern vielmehr wegen jenen, die dieses Instrument nicht beherrschen, denn sie schiessen quer. Dann noch Saxophon, ebenfalls mit dem *&%@-Effekt. Okay, etwas gemein bin ich schon, aber es nervt mich halt.

Ich meine, sorry, ich bin sicher nicht der beste Musiker, aber ich erkenne Egomanen und Dilettanten einfach, da ich ja selber einer bin. Und so sehe ich es als meine Pflicht an, die Vertreter dieser Art anzuprangern, bevor das einer mit mir tut.

Ich muss ja leider zugeben, dass MmdT schon was drauf hat, und meine kritischen Äusserungen kommen letztlich auch nur aus einer gewissen Antipathie heraus so bitter hervor, aber wenn der jabba-the-huttige MmdT sich wieder sabberfädenziehend an ein hübsches junges Girl ranwalzt, und der Kinski-Verschnitt C. seine Lippen befeuchtet , dann packt mich so ein Hammer-Film-Gruseln. Vielleicht sollte ich kündigen…. Naja letzten Endes habe ich trotzdem viel gelacht. (O-Ton MmdT: “Wieso seid Ihr hier draussen?” Antw.: “Weil es da drinnen so laut, ist.” MmdT: “Es ist jetzt etwas leiser!” Antw.: “Du spielst ja auch nicht mehr.”

Ein anderes Mal wieder, oder vielleicht auch nicht. jetzt ist erst mal Fasnacht. Bis dann Euer Frustchris

P.S. Und Du, Du asiatische rotgewandete Schönheit, rutsch mir den Buckel runter und leck mich am Kinski-Jabba oder wasauchimmer.

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Oh nein, da sitzt sie wieder. Hm, wie komme ich jetzt an ihr vorbei, vielleicht wenn ich mich langsam an Leila heranpirsche. Hm langsam, und sachte, jaaaa…jaaaa, nein jetzt hat sie mich gesehen. “Hallo wie gehts?” … “Soso.” … “Aha!” … “Ähm, Leila bitte ein, was?” … “Ja, klar sehr interessant. Leila ein Bier bitte”

Was hier wie ein literarischer Ausdruckstanz aussieht ist in Wirklichkeit der Standarddialog mit Ihr. Wer Sie ist? Sie ist das Publikum oder zumindest der Teil vom Publikum welcher immer da ist. So gesehen ist das eigentlich schön, aber weshalb müssen unsere treuesten Fans immer so aussehen? 
Ugly Girl

oder so? 

Other Ugly Girl

Naja, es war trotzdem ganz amüsant. Zuerst mal das Trio SLG, dann kam noch der Muy dazu. Dann kam der sympathische italienische Gitarrist dessen Name ich immer vergesse (Luca btw.) Dann gab es eine kurze Pause. Ich ging hinaus an die frische Luft und hatte einen kleinen Talk mit unserer Fernsehprominenz. (Gigi, Westi und noch einer von NW1, aber sorry ich weiss den Namen nicht mehr.)

Allerdings begann sich meine Laune etwas zu trüben, als ein blonder Dirk-Bach-Verschnitt sich in unsere Mitte ergoss und für eine Art sozialen Fleck sorgte, den ich auch mit noch so viel verbalem Fleckentferner nicht los wurde. Wozu auch? “Es” entdeckte schliesslich die Bühne und stellte sich als passabler Gitarrist heraus, aber unter uns: Es ist trotzdem ein clunium. Es gibt aber auch noch Erfreuliches zu berichten. Sascha hat seine erste Band gefunden in der er zusammen mit Henry spielt, ich wünsche ihm an dieser Stelle viel Glück.

Alles in allem war es ja gar nicht mal übel, andererseits war es auch schon viel besser. Ich meine: Falls sich diese Jam-Sessions halten ist es sicher eine Bereicherung der regionalen Musikszene, trotzdem wäre ein wenig mehr Werbung sicher auch nicht schlecht. Und nicht vergessen dürfen wir die vielen Leute, die dazu beigetragen haben z.B. Henry und besonders Leila, welche mit ihrer sympathischen Art sicher auch den einen oder anderen Gast herbeilockt.

Zurück zur Bühne: Als dann der MmdT. aufkreuzte bekam ich Stalldrang (und Brechreiz) aber immerhin waren Vader Christian, seine gequälte Querflöte und das geschändete Saxophon dieses Mal nicht dabei.
Jaja die Buddhisten haben schon recht:

1. Alles ist stetigem Wandel unterworfen und
2. Leben heisst Leiden.

So, das war das Geklöne der Woche, klickt auch das nächste Mal wieder rein, wenn es denn wieder heisst: Mach alle runter bis auf Deine Freunde und die, die es werden sollen.

Ciao!

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25
Jan

Einer für Alle und Alle für Einen

   Posted by: petitsuisse    in Jam Session, motzART

Hallo liebe Leser meiner literarischen Ergüsse, da bin ich mal wieder.

Gestern war also mal wieder Jam bei Sissy. Der Erste im sozusagen neuen Turnus. Leider waren wir “nur” zu dritt am Start, also in “Sabber, Lechz und Geifer”-Formation. Unsere Biene musste sich auskurieren (Gute Besserung) und Ray treibt sich und es in Thailand herum. Grüsse aus der Kälte an dieser Stelle. (Der Pimmel soll ihm abfaulen….)

Nun denn, gestern war es bekanntermassen kalt, und vielleicht ist da die Erklärung zu suchen.

Ich meine, ich bin es ja gewohnt das zu Beginn der Session nur wenige Leute da sind. In der Regel werden es dann ja mehr und eine gewisse Mindestanzahl an Gästen ist inzwischen Standard.

Doch diesmal war es publikumsmässig der absolute Tiefpunkt, zeitweise waren mehr Leute auf der Bühne als davor. Irgendwie surreal.

Die Session, also das musikalische war sogar toll, denn auch Musiker waren es einiges weniger als auch schon, und so konnten alle spielen die wollten. Sascha spielte sogar noch Bass, und der sympathische italienische Gitarrist, dessen Namen ich immer vergesse, war auch da.

C. fühlte sich fatalerweise dazu berufen Henry bei der Technik zur Hand zu gehen, bis ich (ja, ich) intervenierte. Achtung, Merksatz für C.: PAN auf einem Regler heisst nicht Panoptikum sondern Panorama.

Naja, sonst gibt es nicht allzuviel zu sagen, ausser das Marc der andere Gast heute ebenfalls nach Thailand fliegt.

Hoffen wir auf das nächste Mal, es kann ja nur besser werden, zumindest Zuschauertechnisch.

Anzumerken wäre bloss noch, dass mich heute ein Gästebucheintrag einer gewissen Susi irritiert hat. Frage an diese Susi: 1. Welche Seiten kommen doppelt vor? 2. Schonmal etwas von der SHIFT-Taste gehört? 3. Wenn Du uns für den Guten Alten Wolfgang A. hältst, okay, aber wir schreiben uns m o t z A R T.

So bis zum nächsten Mal, Euer Chris

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