Posts Tagged ‘Gig’

26
Apr

So weit, so gut…

   Posted by: petitsuisse    in Blog, Gig, motzART

Hallo liebe Leser

Schon eine Weile habe ich nichts von mir hören lassen. Das lag zum einen daran das wir am letzten Sonntag einen Auftritt hatten, zum anderen das ich Ferien hatte.

Hm nun, der Auftritt:

Naja, sagen wir es so: Die anderen waren toll, und wir hatten schon schlechtere Gigs.

Die Lokalität war toll, so muss eine Musikbar ausgestattet sein, das Personal sehr freundlich, wer also nach einem solcchen Ort sucht hier bitte: http://www.musik-treff.ch

Ein paar Bilder gibt es auch noch:



Es gibt auf http://www.musik-treff.ch noch weitere Bilder zu sehen, selbstverständlich auch von anderen Bands.

Nun wir bedanken uns an dieser Stelle für die Gelegenheit im schönen Emmental zu spielen, und hoffen auf ein weiteres MAl.

Bis nächste Woche..

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23
Dec

Kalenderwoche 51…

   Posted by: petitsuisse    in Gig, motzART

Es ist Dienstag der 18. Dezember 2007 gegen 20.00 Uhr.

Die Mitglieder der Sondereinsatztruppe “ZZ’s PLace” versammeln sich in ihrer geheimen Einsatzzentrale in einem der vielen Gewerbegebiete der Basler Agglomeration. Die Stimmung ist trotz der schwierigen Vorausetzungen ungewöhnlich (aus-)gelassen. Nur Agentin Biene scheint sich dem Ernst der Lage bewusst zu sein, und versucht die Mannschaft zu mehr Konzentration zu bewegen, womit sie natürlich eigentlich so gut wie keinen Erfolg hat, ganz im Gegenteil. Irgendwann lässt sie sich zur Verwunderung aller sogar dazu hinreissen ihre Anspannung mithilfe eines russischen Getränks und einer einheimischen Tabaksorte abzubauen. Das Team schliesst die Vorbereitungen vorerst ab.

Donnerstag der 20. Dezember 2007 wieder gegen 20.00 Uhr.

Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Die Stimmung in der Gruppe gibt Anlass zur Sorge. Werden alle Opfer einer Massenpsychose? In einem zu wird von (wohlgemerkt) nicht vorhandenen Inkas, Öhis, Heidis und Bänzes und Maienfelder Bundesrätinnen schwadroniert. Die Arbeit geht trotzdem zügig weiter. Nicht zuletzt der Unterstützung von Schpeschl Äitschent Bär, der die Truppe in Einzelgesprächen nochmals mit dem nötigen Rüstzeug versorgt.

Freitag der 21. Dezember 2007 16.00 Uhr.

Der Erste Trommler Tino ist am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen und bereitet seine persönliche Ausrüstung vor.

16.05 Uhr

Viersaiten-Chris betritt die Zentrale tauscht letzte vertrauliche Informationen mit Tino aus und kümmert sich um sein Arsenal. Die Dynamit Romers treffen beinahe gleichzeitig ein und das ganze Material wird in die Mobile-Einsatzzentrale verladen. Agentin Biene meldet Verzögerungen. Uhrenvergleich: Chris Uhr ist schwarz, die von Biene weiss. hm…das könnte Probleme geben.

17.45 Uhr

Abfahrt zum Zielort. Der Vekehr läuft flüssig, Sie treffen pünktlich ein. Der Aufbau der Ausrüstung geht zügig voran, doch wo bleibt Agentin Biene? Schpeschl Äitschent Bär trifft ein und hat auch keine Meldung erhalten. Seltsam…nun gut es muss eine Entscheidung getroffen werden. Tja Pech Agent Biene, die Pasta muss weg…

20.00 Uhr

Biene ist da, die Pasta weg, und die ersten Gäste des Spektakels trudeln ein. Unsere Vorband “Sir Henry’s & Bobby’s Double Bass” ist schnell aufgebaut, und als alte Profis, die sie sind, läuft wie zu erwarten alles rund.

20.30

Eigentlich sollte es beginnen aber die Sache verzögert sich noch ein wenig. Warum? Keine Ahnung, ist halt so, ist ja fast immer so…

20.45

“Sir Henry’s & Bobby’s Double Bass” legen los, und gehen gleich ab wie die Feuerwehr, zumal wie eine ganz Tiefe Feuerwehr. Musikalisch eine Sensation, aber wie mir von verschiedener Seite gesagt wurde, wohl nichts für die Breite Masse. Durch meine zwei Homöopathischen Biere war ich zwar auch etwas breiter als üblich, aber ich hab’ halt nicht soviel Masse (höhö). Ich fand es gewaltig, besonders haben mir die Versionen von “Come Together” und von “Little Wing” gefallen. Und durch das Mitklatschpotential der spärlichen Instrumentierung, wurde es für all jene ein Happening, die sich auf solche Experimente einlassen können. John Lennon und Jimi Hendrix hätten wohl ihre Freude gehabt.

21.15

Jetzt gilt es. Jetzt wird sich zeigen ob die anstrengenden Wochen stundenlangen Übens und Umarrangierens Früchte tragen. Kann Wimmerschinkrian die Last der Solis weitgehend alleine tragen? Kann Ray, der Fluch aller Krawatten, das Publikum in seinen Bann ziehen? Kann ich endlich meine Einsätze? Kann Tino endlich lächeln während er spielt? Undundund…Zweifel erheben sich dunkeldrohend über unsere Köpfe hinweg, und werden von Melodien, Arpeggien und Akkorden erschlagen. Nach der ersten Strophe weiss ich, es wird der Hammer.

Das Publikum geht mit, der Strom fliesst sozusagen und es kommt, zumindest für mich, zum Kosmischen Kurzschluss.

Ich möchrte allen Duncan, ähm danken die uns so unterstützt haben und alle die gekommen sind. Falls ich jemanden vergessen haben sollte, bitte nicht böse sein. Meldet es in einem Kommentar, oder mit einer Mail an mich, ihr werdet gerne ergänzt.

Zuerst den lieben Partnern und Verwandten unserer Musiker:

Meine Frau kommt zuerst, ätsch Rö, musst halt selber einen Blog schreiben

- Rachel, ich lieb Di und es toll gsi, bisch wider emol cho.
- Bastian, ich bi richtig stolz uff Di und es het mi wahnsinnig gfreut, dass de alte Säck bisch cho zuelose.
- Gertrud, au Dir ganz e liebs Dankschön, mir mien emol z’viert öbbis unternäh.
- Marc, mängisch tribsch mi in Wahnsinn und ab und zue will ich das jo au, drum loss Di fescht drugge, mi grosse chline Brueder.

Jetzt zu de Fründe.

- Schilbi, bisch mer bsunders guet iigfahre am Fritig.
- Charly, d’Obersunne vo de Sunshine-Singers jetzt hämmer dr Händsche emol kehrt. ;-)
- D Daniela, bisch eifach e witzigi..seisch em Stefan e Gruess…
- André Huber, nit wiklich verwandt aber so wie’ni Di kenn geischtig scho mit mine Huebers. Schön gsi… Hesch mer sälli Zit e paar gueti Platte empfohle.
- Chratzi, scho über 15 Johr nümm gseh, und jetz viel zwenig Zit zum Quatsche gha.
- Barbara, muesch emol zu uns cho ässe, denn lehre mir uns besser kenne.
- Fränzi, mir göhn emol ein go zieh und wenn’s uff dr andere Site vo dr Wält isch.
- Erika, ich cha immer nonig glaube, dass e so e liebi Frau so e chaotische Maa het (oder umgekehrt?)
- Kirsten, wie söll i’s sage? Ich ha scho immer gärn grossi Persönlichkeite um mi gha, denn zu dene cha me uffluege.

Und natürlich jetzt no’s Team:

- Tschumi, dankschön für dini Geduld und di Humor. Ich lad Di au emol zum ässe ii. ;-)
- Bliemli, souverän wie eh und jeh, wie au scho zu Jam-Sessions-Zite.
- und last but not least. Sissy, mir sin jo scho fascht wie deheim dört, dorum chömme mer au wider.

So verussischtlich
wird das bis im Näggschte Johr dr Letzschti Itrag si. Allne e Guete Rutsch und e schöni Wiehnacht.

Falls i öpper vergässe ha z erwähne, es isch soviel los gsi, tuet mer ächt leid, aber wie gseit mäldet Euch, denn ergänz ichs no.

Double Bass

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24
Nov

Fernsehzeit

   Posted by: petitsuisse    in Jam Session, motzART

Tja, gestern war es wieder mal soweit:

Jam-Session!!!

Zuerst war es eigentlich wie immer, mit Ausnahme der Tatsache, dass Däni vom Fersehsender Nordwest 1 da war. Er und seine Kamerafrau Gigi die erst noch toll singen kann, fingen ein paar Eindrücke der Jam-Session ein und drehten einen kurzen Spot für den Schrillen Montag im -tis.

Tino gab darauf folgenden Witz zum Besten:

Ein Mann steht vor Gericht, weil er seine Frau erschlagen hat.
Richter: “Das ist ein sehr brutales Vergehen. Wenn Sie mit etwas Milde rechnen wollen, müssen Sie uns schon eine Begründung geben.”
Der Mann: “Die war so doof, die musste ich einfach erschlagen!”
Richter: “Das ist ja noch viel schlimmer. Wenn Sie nicht wollen, dass die Geschworenen Sie von vornherein schuldig sprechen sollen, dann geben Sie uns bitte eine plausible Erklärung.”
Darauf der Mann: “Das war folgendermaßen. Wir wohnten in einem Hochhaus im 13. Stock und im ersten Sock wohnte eine reizende Portiersfamilie, die hatte drei Kinder. Es war schrecklich! Die waren so klein geblieben, von Natur aus. Der Zwölfjährige war 80cm groß, der 19-jährige 90cm. Ich kam eines Tages hoch zu meiner Frau und sage: Das ist schon was Schlimmes mit den Kindern unserer Portiersfamilie.

‘Ja,’ sagt meine Frau, ‘das ist ein richtiges Pyrenäengeschlecht.’

Ich sage: ‘Nein, was Du meinst, sind Pygmäen.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Pygmäen, das ist das, was der Mensch unter der Haut hat, davon kriegt er Sommersprossen.’

Ich sage: ‘Das ist Pigment.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Pigment, darauf haben die alten Römer geschrieben.’

Ich sage: ‘Das ist Pergament!’

‘Nein,’ sagt meine Frau,’Pergament ist, wenn ein Dichter etwas anfängt und nicht zu Ende macht…’

Herr Richter, Sie können sich vorstellen, ich verschlucke mir das Fragment, ich setze mich in meinen Lehnstuhl und lese Zeitung. Plötzlich kommt meine Frau mit einem Satz, ich denke, jetzt ist sie irrenhausreif ‘Liebling, guck mal, was hier steht!’ Sie macht ein Buch auf, zeigt auf eine Textstelle und sagt:
‘Das Sonnendach des Handtäschchens war die Lehrerin des Zuhälters 15.’

Ich nehme das Buch an mich und sage, aber Schatz, das ist ein französisches Buch, da steht:
‘La Marquise de Pompadour est la Maitresse de Lois XV. Das heißt: Die Marquise von Pompadour war die Mätresse von Ludwig dem 15.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘das musst du wörtlich übersetzen:
La Marquise – das Sonnendach, Pompadour – das Handtäschchen, la Maitresse – die Lehrerin, Lois XV – der Zuhälter 15, Ich muss das schließlich ganz genau wissen, ich habe extra für meinen Französischunterricht einen Legionär angestellt.’

Ich sage: ‘Du meinst einen Lektor.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Lektor war der griechische Held des Altertums.’

Ich sage: ‘Das war Hektor, und der war Trojaner.’
‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Hektor ist ein Flächenmaß.’

Ich sage: ‘Das ist ein Hektar.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Hektar ist der Göttertrank.’

Ich sage: ‘Das ist der Nektar.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Nektar ist ein Fluss in Süddeutschland.’

Ich sage: ‘Das ist der Neckar.’

Meine Frau: ‘Du kennst wohl nicht das schöne Lied: Bald gras ich am Nektar, bald gras ich am Rhein, das habe ich neulich mit meiner Freundin im Duo gesungen.’

Ich sage: ‘Das heißt Duett.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Duett ist, wenn zwei Männer mit einem Säbel aufeinander losgehen.’

Ich sage: ‘Das ist ein Duell.’

‘Nein,’ sagt meine Frau, ‘Duell ist, wenn eine Eisenbahn aus einem dunklen finsteren Bergloch herauskommt.

Herr Richter – da habe ich einen Hammer genommen und habe sie totgeschlagen…”
Betretenes Schweigen, dann der Richter:

“Freispruch, ich hätte sie schon bei Hektor erschlagen…”

Tja, dann gings weiter mit Sound. S. war da, M. mit der Tolle (die ist zwar weg, aber…egal), der tolle Saxophonist dessen Namen ich nicht weiss und der Gitarrist dessen Namen ich wissen müssste, aber schon zum dritten Mal vergessen habe. C. mit der Flöte und dem Sax, und die Band No Illusions, welche ich zu meinem Bedauern nicht mehr selber hören konnte, da wieder mal 23:00 war und ich zu meinem Zug rasen musste. Falls ich jemanden vergessen habe, möge er es mir verzeihen, ich habe irgendwann die Übersicht verloren, tja. ;-)

So und jetzt lass ich Euch mal wieder, bis zum nächsten Mal.

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