Ein Musiker-Märchen
Es waren einmal 4 Königskinder, 3 Prinzen und eine Prinzessin im schönen Königreich Harmònien. Sie alle waren von ihrem Vater dem König Wolfgang Amadeus I.
in der Schönsten aller Künste unterwiesen worden. Als Höhepunkt ihrer Ausbildung mussten die königlichen Kinder wie alle Harmònier eine Prüfung beim Strengsten Lehrer des Reiches ablegen, nämlich beim guten, alten Ludwig Van. 
Natürlich bestanden sie diese mit Bravour erhielten aber die Aufgabe, die Menschen mit ihrer Kunst zu erfreuen.
Voller Vorfreude zogen sie in die Welt und suchten einen Ort wo sie die Menschen mit ihren Fähigkeiten ein wenig von ihrem tristen Alltag ablenken konnten.

Eines Tages kamen sie an einen sonderbaren Ort in der Nähe der ehrwürdigen Stadt Basel. Die Bewohner erzählten ihnen, es gebe eine Schankstube mit dem wunderlichen Namen “Locus Elisabethis”, wo jederman und jedefrau seine Kunst darbringen konnte. Da jubelten sie
und zogen los, um diesen Ort zu finden.
Als sie hinkamen begrüsste sie ein altes Weib
und zeigte ihnen wo sie ihre harmonischen Künste offenbaren konnten.
Doch oh Schreck: Sie führte sie in ein dunkles Verlies wo mit ihnen andere, verlorene Seelen schmachteten: Eine schöne Prinzessin
musste den Gästen edle Getränke kredenzen, und ihr armer Vater
war dazu verdammt alle anderen Gefangenen aufzuklären was mit ihnen geschehen würde.
Die Königskinder ergaben sich in ihr Schicksal und spielten traurige, harmonische Weisen, und lustige harmonische Tänze um ihr eigenes trauriges Schicksal zu vergessen.
Als die Leute dies hörten, wurde allen warm ums Herz, und vielen erschien der Kerker gar nicht mehr so schlimm.
Aber die böse Hexe hatte teuflisches im Sinne, sie sandte einen Dämon
aus, der mir seinem lauten Getöse alle Freude aus den Herzen der armen Menschen vertrieb. Und so sässen die 4 Königskinder heute noch in dem dunklen Kerker, wenn, ja wenn nicht einer von ihnen (ja, der Bassist) nicht einen geheimen Ausgang gefunden hätte.
Und so konnten sie alle entkommen und lebten glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit.
Tja so könnte man die gestrige Jam-Session beschreiben, denn für mich war alles ziemlich gut, bis MmdT und C. aufkreuzten. Wir hatten es ziemlich lustig auf der Bühne, aber dann ging es wieder los: 20 Minuten Akkordtürme mit 10 Fingern und voll belasteter Anschlagsdynamik.
Zwischendurch effekt-oktaviertes quergeflöte, und glaubt mir, jetzt weiss ich wieso dieses Instrument so heisst, nicht wegen der Spielhaltung, sondern vielmehr wegen jenen, die dieses Instrument nicht beherrschen, denn sie schiessen quer. Dann noch Saxophon, ebenfalls mit dem *&%@-Effekt. Okay, etwas gemein bin ich schon, aber es nervt mich halt.
Ich meine, sorry, ich bin sicher nicht der beste Musiker, aber ich erkenne Egomanen und Dilettanten einfach, da ich ja selber einer bin. Und so sehe ich es als meine Pflicht an, die Vertreter dieser Art anzuprangern, bevor das einer mit mir tut.
Ich muss ja leider zugeben, dass MmdT schon was drauf hat, und meine kritischen Äusserungen kommen letztlich auch nur aus einer gewissen Antipathie heraus so bitter hervor, aber wenn der jabba-the-huttige MmdT sich wieder sabberfädenziehend an ein hübsches junges Girl ranwalzt, und der Kinski-Verschnitt C. seine Lippen befeuchtet
, dann packt mich so ein Hammer-Film-Gruseln. Vielleicht sollte ich kündigen…. Naja letzten Endes habe ich trotzdem viel gelacht. (O-Ton MmdT: “Wieso seid Ihr hier draussen?” Antw.: “Weil es da drinnen so laut, ist.” MmdT: “Es ist jetzt etwas leiser!” Antw.: “Du spielst ja auch nicht mehr.”
Ein anderes Mal wieder, oder vielleicht auch nicht. jetzt ist erst mal Fasnacht. Bis dann Euer Frustchris
P.S. Und Du, Du asiatische rotgewandete Schönheit, rutsch mir den Buckel runter und leck mich am Kinski-Jabba oder wasauchimmer.



