Posts Tagged ‘Sissy’s Place’

23
Dec

Kalenderwoche 51…

   Posted by: petitsuisse    in Gig, motzART

Es ist Dienstag der 18. Dezember 2007 gegen 20.00 Uhr.

Die Mitglieder der Sondereinsatztruppe “ZZ’s PLace” versammeln sich in ihrer geheimen Einsatzzentrale in einem der vielen Gewerbegebiete der Basler Agglomeration. Die Stimmung ist trotz der schwierigen Vorausetzungen ungewöhnlich (aus-)gelassen. Nur Agentin Biene scheint sich dem Ernst der Lage bewusst zu sein, und versucht die Mannschaft zu mehr Konzentration zu bewegen, womit sie natürlich eigentlich so gut wie keinen Erfolg hat, ganz im Gegenteil. Irgendwann lässt sie sich zur Verwunderung aller sogar dazu hinreissen ihre Anspannung mithilfe eines russischen Getränks und einer einheimischen Tabaksorte abzubauen. Das Team schliesst die Vorbereitungen vorerst ab.

Donnerstag der 20. Dezember 2007 wieder gegen 20.00 Uhr.

Die letzten Vorbereitungen werden getroffen. Die Stimmung in der Gruppe gibt Anlass zur Sorge. Werden alle Opfer einer Massenpsychose? In einem zu wird von (wohlgemerkt) nicht vorhandenen Inkas, Öhis, Heidis und Bänzes und Maienfelder Bundesrätinnen schwadroniert. Die Arbeit geht trotzdem zügig weiter. Nicht zuletzt der Unterstützung von Schpeschl Äitschent Bär, der die Truppe in Einzelgesprächen nochmals mit dem nötigen Rüstzeug versorgt.

Freitag der 21. Dezember 2007 16.00 Uhr.

Der Erste Trommler Tino ist am vereinbarten Treffpunkt eingetroffen und bereitet seine persönliche Ausrüstung vor.

16.05 Uhr

Viersaiten-Chris betritt die Zentrale tauscht letzte vertrauliche Informationen mit Tino aus und kümmert sich um sein Arsenal. Die Dynamit Romers treffen beinahe gleichzeitig ein und das ganze Material wird in die Mobile-Einsatzzentrale verladen. Agentin Biene meldet Verzögerungen. Uhrenvergleich: Chris Uhr ist schwarz, die von Biene weiss. hm…das könnte Probleme geben.

17.45 Uhr

Abfahrt zum Zielort. Der Vekehr läuft flüssig, Sie treffen pünktlich ein. Der Aufbau der Ausrüstung geht zügig voran, doch wo bleibt Agentin Biene? Schpeschl Äitschent Bär trifft ein und hat auch keine Meldung erhalten. Seltsam…nun gut es muss eine Entscheidung getroffen werden. Tja Pech Agent Biene, die Pasta muss weg…

20.00 Uhr

Biene ist da, die Pasta weg, und die ersten Gäste des Spektakels trudeln ein. Unsere Vorband “Sir Henry’s & Bobby’s Double Bass” ist schnell aufgebaut, und als alte Profis, die sie sind, läuft wie zu erwarten alles rund.

20.30

Eigentlich sollte es beginnen aber die Sache verzögert sich noch ein wenig. Warum? Keine Ahnung, ist halt so, ist ja fast immer so…

20.45

“Sir Henry’s & Bobby’s Double Bass” legen los, und gehen gleich ab wie die Feuerwehr, zumal wie eine ganz Tiefe Feuerwehr. Musikalisch eine Sensation, aber wie mir von verschiedener Seite gesagt wurde, wohl nichts für die Breite Masse. Durch meine zwei Homöopathischen Biere war ich zwar auch etwas breiter als üblich, aber ich hab’ halt nicht soviel Masse (höhö). Ich fand es gewaltig, besonders haben mir die Versionen von “Come Together” und von “Little Wing” gefallen. Und durch das Mitklatschpotential der spärlichen Instrumentierung, wurde es für all jene ein Happening, die sich auf solche Experimente einlassen können. John Lennon und Jimi Hendrix hätten wohl ihre Freude gehabt.

21.15

Jetzt gilt es. Jetzt wird sich zeigen ob die anstrengenden Wochen stundenlangen Übens und Umarrangierens Früchte tragen. Kann Wimmerschinkrian die Last der Solis weitgehend alleine tragen? Kann Ray, der Fluch aller Krawatten, das Publikum in seinen Bann ziehen? Kann ich endlich meine Einsätze? Kann Tino endlich lächeln während er spielt? Undundund…Zweifel erheben sich dunkeldrohend über unsere Köpfe hinweg, und werden von Melodien, Arpeggien und Akkorden erschlagen. Nach der ersten Strophe weiss ich, es wird der Hammer.

Das Publikum geht mit, der Strom fliesst sozusagen und es kommt, zumindest für mich, zum Kosmischen Kurzschluss.

Ich möchrte allen Duncan, ähm danken die uns so unterstützt haben und alle die gekommen sind. Falls ich jemanden vergessen haben sollte, bitte nicht böse sein. Meldet es in einem Kommentar, oder mit einer Mail an mich, ihr werdet gerne ergänzt.

Zuerst den lieben Partnern und Verwandten unserer Musiker:

Meine Frau kommt zuerst, ätsch Rö, musst halt selber einen Blog schreiben

- Rachel, ich lieb Di und es toll gsi, bisch wider emol cho.
- Bastian, ich bi richtig stolz uff Di und es het mi wahnsinnig gfreut, dass de alte Säck bisch cho zuelose.
- Gertrud, au Dir ganz e liebs Dankschön, mir mien emol z’viert öbbis unternäh.
- Marc, mängisch tribsch mi in Wahnsinn und ab und zue will ich das jo au, drum loss Di fescht drugge, mi grosse chline Brueder.

Jetzt zu de Fründe.

- Schilbi, bisch mer bsunders guet iigfahre am Fritig.
- Charly, d’Obersunne vo de Sunshine-Singers jetzt hämmer dr Händsche emol kehrt. ;-)
- D Daniela, bisch eifach e witzigi..seisch em Stefan e Gruess…
- André Huber, nit wiklich verwandt aber so wie’ni Di kenn geischtig scho mit mine Huebers. Schön gsi… Hesch mer sälli Zit e paar gueti Platte empfohle.
- Chratzi, scho über 15 Johr nümm gseh, und jetz viel zwenig Zit zum Quatsche gha.
- Barbara, muesch emol zu uns cho ässe, denn lehre mir uns besser kenne.
- Fränzi, mir göhn emol ein go zieh und wenn’s uff dr andere Site vo dr Wält isch.
- Erika, ich cha immer nonig glaube, dass e so e liebi Frau so e chaotische Maa het (oder umgekehrt?)
- Kirsten, wie söll i’s sage? Ich ha scho immer gärn grossi Persönlichkeite um mi gha, denn zu dene cha me uffluege.

Und natürlich jetzt no’s Team:

- Tschumi, dankschön für dini Geduld und di Humor. Ich lad Di au emol zum ässe ii. ;-)
- Bliemli, souverän wie eh und jeh, wie au scho zu Jam-Sessions-Zite.
- und last but not least. Sissy, mir sin jo scho fascht wie deheim dört, dorum chömme mer au wider.

So verussischtlich
wird das bis im Näggschte Johr dr Letzschti Itrag si. Allne e Guete Rutsch und e schöni Wiehnacht.

Falls i öpper vergässe ha z erwähne, es isch soviel los gsi, tuet mer ächt leid, aber wie gseit mäldet Euch, denn ergänz ichs no.

Double Bass

Tags: , , , ,

3
May

Hilfe, da sind sie wieder…

   Posted by: petitsuisse    in Jam Session, motzART

Hallo miteinander;

Tja, gestern wagten wir es mal wieder und tauchten ab in die mysteriösen Gefilde der Birsfelder Jam-Szene.

Pünktlich (?!) um halb acht trafen wir uns im Kägen und verfrachteten unser gesamte Hardware (sprich: Instrumente) auf des Gärtners Karre und fuhrwerkten es gen Birsfelden. Voller Elan sprangen wir Burschen (und Mädel) von der Kutsche und wollten den Dungeon betreten, wo uns schmerzlich bewusst wurde, das wir nicht genug Ausrüstung hatten, denn wir hatten keinen Met und keine Hopfenkaltschale um den “Guggendrachen” zu bestechen. So harrten wir denn aus bis das Biest sich selbst den Garaus machte.

Dann kam das fröhliche Aufbauen (sehr traditionell) und wieder zeichnete sich eine (kleine) Katastrophe ab. Wie kamen unsere leise Laute, die alte Leier und die Backpfeifen an das dringend benötigte Ambrosia? Flugs entblösste Junker Heinrich eine Ambrosia-Pipeline, welche wir bei unserem letzten Besuch vergassen und alle (insbesondere Burgfräulein Honigtau) atmeten auf.

Doch was ist das? Kaum stehen die Musikanten bereit, ziehen abermals Wolken am Horizont auf: Das Ambrosia (auch Spice) floss nicht und das Spice muss fliessen. Erneut warf sich Junker Heinrich in den Kampf und nach zähem Ringen im Haus der Knusperhexe, gelang es ihm das Ersehnte zum Fliessen zu bringen. Mir wurde bang ums Herz: Waren das schlimme Vorzeichen? Wollte einen höhere Macht verhindern dass wir unsere Darbietungen darbieten? Klar, aber das war uns wie immer egal…

Wir klampf-klimp-hämmerten die eine oder auf die andere Weise, Raimundt van der Kaasstange sang von fernen Orten wo die Plattnasen wohnen. Die Mär vom garst’gen Werwolf wurde vorgetragen und irgendwelche Leute wurden umarmt.

Kaum wollten wir unsere durst’gen Kehlen mit edlem Brauwerk kühlen, wurde jedoch die Bühne vom grauenhaften Jabba dem Hutten mit seinen Mannen gestürmt und aus war der Zauber unseres Reigens.

Ich denke, es wird etwas dauern bis wir unsere Wunden geleckt haben, vor allem da Knappe Martin jene von Maid Honigtau lecken wird.

Trotzdem war es ja schon wieder mal witzig bei Sissy zu spielen.

PS: Ich mag Schokolade mit rosa Füllung, wenn sie nur nicht so laut wäre…..

Bis die Tage

Technorati-Tags: ,,

Tags: , , , ,

23
Mar

Und das war’s…oder?

   Posted by: petitsuisse    in Jam Session, motzART

Tja, was soll man sagen.

Egal, aber jedenfalls hab’ ich mir die “Dernière” bei den Jam’s so nicht vorgestellt.

Aber fangen wir ganz vorn an:

Ich war schon etwas später dran als üblich, als ich mit Schrecken aus meinem Buch aufblickte und merkte, dass das Tram sich schon seit einiger Zeit nicht mehr von der Stelle bewegte. Eine kurze Durchsage des Wagenführers klärte uns darüber auf, das ein kleiner Stau auf den Schienen sei.
Nun gut, dieser Stau löste sich ziemlich schnell wieder auf, als eine SMS von Alex eintraf: Bin gerade erst aus der Uni raus, hoffe es kommt bald ein Tram. Im Keller bei Sissy’s waren aber zumindest Biene und Tino schon beim installieren und auch ich begann mich einzurichten.

Die Stimmung war dem Anlass entsprechend eher gedämpft, man hatte ja schon seit einer Weile keine richtige Lust mehr und auch heute war ich eher mieser Stimmung. Aber wir hatten ja unsere neue CD im Gepäck und ich hoffte, zumindest ein paar zu verkaufen.

Als dann alle Musiker endlich alle da waren begannen wir verhalten mit einer “Hang”-Session.

Das ist ein(e?) Hang

Eigentlich ein schönes Instrument, aber für eine Bühne nur bedingt geeignet.

Leider hatten wir dieses Mal keine Gitarre dabei, und so mussten wir uns mit einem Gitarrero aus dem “Pool” behelfen. Prompt meldete sich einer und ein anderer (der weisse Mmdt)

so sieht der weisse MmdT aus.

wollte schon auf die Bühne hechten, was unseren Gschexinator auslöste und uns zu dem erwünschten Musiker verhalf.

Dieser hiess glauber ich Thomas und stellte sich als grosser Glücksfall heraus. Ich habe ihn dann zu einer Session nach Reinach eingeladen. Von da an steigerte sich die Qualität des Ganzen merklich.

Die Sängerin aus dem Bus (zwinker) war auch gekommen und brachte (glaube ich) eine nette Saxophonistin mit. Inzwischen wurde es auch immer lauter wqas dem Spass allerdings keinen Abbruch tat.

Nur: CD’s haben wir nicht allzuviele verkauft, und der Abschied von dieser 2-wöchentlichen Aktivität fällt zumindest mir eher schwer nach diesem Kracher.

Naja, mal sehen.

Bis bald, Chris

Tags: , , , , , , , , , ,